Fortbildungen

Professionelle Lerngemeinschaft für SBBZ und/oder GS

Termine PLG GS:
Mi, 9. November 2022, 14.30 - 16.00 Uhr
Mi, 8. März 2023, 14.30 - 16.00 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus
Kirchplatz 5
71665 Vaihingen/Enz
Moderation: Karen Kittel, Studienleiterin Vaihingen-Ditzingen
Anmeldung unter: karen.kittel@elkw.de

Termine PLG SBBZ:
Do, 17. November 2022, 15.00 - 16.30 Uhr
Di, 7. Februar 2023, 15.00 - 16.30 Uhr
Di, 25. April 2023, 15.00 - 16.30 Uhr
Ort: Edith-Stein-Haus
Parkstraße 34
71642 Ludwigsburg-Hoheneck
Moderation: Angelika Blache, Religionslehrerin i.K., AG-Leitung am SDA LB
Anmeldung unter: Angelika.Blache@drs.de


Wir laden Sie herzlich ein zu einem fachlichen Austausch, um voneinander und miteinander zu lernen! Angesprochen sind Kolleg*innen, die katholische oder evangelische Religion an einem SBBZ, in einem inklusiven Setting oder an der GS unterrichten.
Wir verständigen uns gemeinsam auf Themen, die wir bearbeiten wollen, tauschen Beispiele aus unserem Unterricht aus und führen nach Bedarf kollegiale Fallbesprechungen durch.

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Mit Jugendlichen ins Gespräch kommen

Dienstag, 17. Januar 2023, 14.30 - 17.00 Uhr
Gemeindezentrum St. Johannes, Königsberger Straße 41, 74321 Bietigheim-Bissingen
Anmeldung bis 10.01.2023 mit Angabe der Schule unter: sdaghrs.lb@drs.de

Gibt es den Teufel wirklich? Warum lässt Gott Leid zu? War Maria wirklich Jungfrau?
Solche Fragen können Lehrkräfte im Religionsunterricht manchmal ganz schön ins Schwitzen bringen.
Beim Theologisieren entwickeln Kinder und Jugendliche ihre eigenen Gedanken zu theologischen Fragen und können so einen eigenen Standpunkt finden. Dazu brauchen sie ein Gegenüber, das sich mit ihnen auf den Weg begibt und offene Gespräche kompetent begleitet.
In dieser Fortbildung lernen wir die Grundlagen der Gesprächsführung und des Theologisierens kennen, setzen uns mit der Rolle der Lehrperson in diesem Unterrichtssetting auseinander und schauen uns einige Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht in der Sek 1 an.

Referentin: Julia Herrmann war in der Lehrerausbildung tätig und ist Realschullehrerin in Besigheim

Leitung: Diana Hughes, kath. Schuldekanin

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Spielerisch lernen – nicht nur im Religionsunterricht

Donnerstag, 19. Januar 2023, 14.30 – 17.00 Uhr

Evang. Gemeindehaus Maulbronn, Friedhofweg 7, 75433 Maulbronn

Anmeldung bis: Freitag, 13.01.2023

Spielen ist eine Form des Lernens Die Schüler*innen erwerben wichtige Kompetenzen (z.B. Sozial-Kompetenz), die durch andere Lernformen schwerer zu erarbeiten sind. Das Spiel ist der Religion besonders nahe, weil im Spiel in einer anderen Wirklichkeit agiert werden kann. 

Die Schüler*innen sind frei und erproben in einem geschützten Raum neue Verhaltensweisen, die sie nach dem Spiel reflektieren. Wie immer die Bilanz für die Schüler*innen aussieht… in der Regel hat das Spielen im RU Spaß gemacht.

Mit den Spielen der Firma Metalog werden Unterrichtssequenzen für den RU erarbeitet bzw. weiterentwickelt.

Die Spiele eignen sich besonders für Schüler*innen ab 12 Jahren, aber ja nach Gruppen-zusammensetzung können auch Spiele für jüngere Kinder erprobt werden. Gerne werden auch Ihre Interessen in der Fortbildung berücksichtigt.

Referent: Walter Vehmann, evang. Schuldekan Bretten-Bruchsal und kommissarisch Pforzheim/badischer Enzkreis

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Ökumenischer Sek-I-Tag: Heterogenität im Religionsunterricht

mit 4 Workshops am Nachmittag

Dienstag, 14.02.2023 von 8:30 - 15:30 Uhr

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Reuteallee 46, 71634 Ludwigsburg

Referent*innen:

Prof. Dr. Michael Domsgen, Theol. Fakultät Halle-Wittenberg

Stefan Pauler, Lehrbeauftragter Pädagogik und Ev. Religionslehre

Carolin Schill, Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung ZSL

Margit Tschinkel, Studienleiterin 

Gerhard Ziener, Dozent Sek-I, ptz

Leitung:

Ev. Schuldekan Dr. Andreas Löw / Kath. Schuldekanin Diana Hughes

Prof. Dr. Michael Domsgen schreibt zum Thema:

"Dass Schülerinnen und Schüler, die den Religionsunterricht besuchen, zwar getauft sind, aber nur sehr wenig oder so gut wie gar nichts über den christlichen Glauben wissen, ist bereits seit längerem Realität. Seit einigen Jahren beobachten wir jedoch eine Zunahme des Anteils derjenigen Kinder und Jugendlichen, die in ihrer Sozialisation gar keine expliziten Bezüge zur Religion erlebt haben. Gott, Glaube, Kirche, ja Religion an sich rücken so in besonderer Weise in einen Bereich, der mit der eigenen Lebensführung zunächst einmal gar nichts zu tun hat, vielleicht aber doch irgendwie von Interesse sein könnte. Dies auszuloten ist gar nicht so einfach. Die Schwierigkeiten beginnen schon damit, diese Schülerinnen  und Schüler angemessen zu adressieren. Sind sie konfessionslos, nicht-religiös oder religionsdistant? Das zu entscheiden ist nicht banal, denn Sprache prägt auch unsere didaktischen Entscheidungen. Erschwert wird eine Antwort außerdem durch die Tatsache, dass die von ihnen eingetragenen Herausforderungen nicht zwingend mit ihnen verbunden sind. Die sogenannten Konfessionslosen werfen nicht automatisch bestimmte Herausforderungen auf, noch bleiben sie uns erspart, wenn wir „nur“ mit Religiösen kommunizieren. Unter dieser Prämisse nehme ich in meinem Vortrag diese Schülerinnen und Schüler in den Blick, markiere religionsdidaktische Herausforderungen und mache anschließend ein paar Vorschläge, wie mit ihnen umgegangen werden kann."

Seine beiden Vorträge lauten: "Was thematisieren wir eigentlich, wenn wir von konfessionslosen Schüler:innen sprechen?" Und: "Wie und womit spreche ich alle Schüler:innen an?"

Workshop 1: Mit anderen Augen sehen—Künstlerisches Arbeiten im RU

Carolin Schill, Fachberaterin Unterrichtsentwicklung ZSL

Zunehmende Heterogenität in der Schülerschaft erfordert Zugänge, die ein Sich-Einlassen, Sich-Öffnen aber auch Vertiefungsmöglichkeiten zu vorhandenem Wissen bieten. Methoden des künstlerischen Zugangs zu verschiedenen Themen des RUs werden vorgestellt und durch eigenes praktisches Arbeiten mit unterschiedlichem Material erschlossen.

Workshop 2:  Die Bibel—das (ur)alte Buch einmal anders entdecken

Gerhard Ziener, Dozent für Sekundarstufe I, ptz

Die menschlichen Erfahrungen und Fragen, der Trost und die Ermutigungen in biblischen Texten sind aktuell wie eh und je. Vielleicht beginnen diese Entdeckungen schon damit, dass wir nicht mit den Worten „Jetzt schlagen wir die Bibel auf…“ beginnen?

Workshop 3: Über Religion anders sprechen - Philosophieren u. Theologisieren im RU

Margit Tschinkel, Studienleiterin

Wie kann gemeinsames Nachdenken und Weiterdenken in einer heterogenen Religionsgruppe gelingen? Der Workshop bietet didaktische und methodische Impulse, wie Theologische Gespräche im Unterricht umgesetzt werden können.

Workshop 4:  Religionsunterricht anders denken  —  subjektorientierter RU vom Schüler aus

Stefan Pauler,  Lehrbeauftragter Pädagogik und Ev. Religionslehre

In diesem Workshop werden unterrichtserprobte Methoden vorgestellt, ausprobiert und reflektiert, die konsequent bei den Schüler:innen ansetzen, unabhängig davon was diese an religiösen Vorerfahrungen in den Religionsunterricht einbringen. Es wird gezeigt, wie Religionsunterricht individuell ansprechend gestaltet sein kann, ohne dass dies einen Mehraufwand für die Lehrperson bedeutet. 

Ihre Workshopwahl können Sie im Anmeldeformular priorisierend eintragen.

Anmeldung

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