Fortbildungen

Von der Oberfläche zur Tiefe: Wie man guten Religionsunterricht gestaltet, der nachhaltig lernen lässt (Online)

Mittwoch, 28.02.2024, 14.30-17.00 Uhr

Online-Fortbildung

Referentinnen: B. Kittl-Sierts & C. Schill, Fachberaterinnen am ZSL

In dieser Veranstaltung gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie wir das aktuelle Verständnis unserer Schülerinnen und Schüler ermitteln und daraus Fragen und Aufgaben generieren, die zur vertieften Auseinandersetzung mit Inhalten herausfordern.
Entdecken Sie mit uns, wie Tiefenstrukturen einen großen Einfluss auf den Lernerfolg und die motivationale Entwicklung unserer Lernenden haben und welche Faktoren dabei förderlich sind.
Exemplarisch wird in dieser Fortbildung anhand verschiedener Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe 1 gezeigt, wie einzelne Lernende und die Lerngruppe im Religionsunterricht kognitiv aktiviert und konstruktiv unterstützt werden können.

Anmeldung bis 19.02.: Lfb-online Nr.: X48D6, https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/X48D6

____________________________________

Religionspädagogischer Fachtag: Bibel macht AHA! Einen verstehenden Umgang mit der Bibel entwickeln

Dienstag, 5. März 2024, 9.00 - 16.30 Uhr
Ev. Markusgemeindezentrum, Nansenstr. 19, 71522 Backnang

Referent: Axel Wiemer, Professor für Evangelische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Leitung: Silvia Trautwein, Schuldekanin; Heike Schulz, Studienleiterin
Anmeldung bis 20.02.2024 online unter www.schuldekan-bkmb.de

Der Umgang mit den Texten der Bibel ist im (evangelischen) Religionsunterricht unverzichtbar. Die Reformation hat diese Basis noch einmal besonders betont. Christlicher Glaube ist ohne Bezug auf die Bibel und ihr Zeugnis von Gott und Jesus nicht denkbar. Zugleich stellen sich beim Umgang mit der Bibel zahlreiche Herausforderungen:
Da gibt es Kinder, die nichts über die Bibel wissen, Jugendliche, die eine Arbeit mit ihr ablehnen, und Lehrkräfte, die sich mit manchem Text oder Motiv selbst schwertun.
Der Religionspädagogische Tag will sich dem stellen und zu einem frischen Blick auf die bibeldidaktische Aufgabe einladen. Wie kommen beide zu ihrem Recht, die Bibel und die Schüler*innen? Das Ziel ist, dass diese einen eigenen Zugang und einen Umgang mit den Texten finden, in dem sie sich kritisch und konstruktiv ein begründetes eigenes Verständnis erschließen können.

_____________________________

Akademietagung für Religionslehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichten

1+1+1=1
Ein Gott oder drei Götter? Zugänge zur Dreifaltigkeit für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Datum: 18.–20. März 2024

Veranstaltungsort: Landesakademie Bad Wildbad

Referent: Reiner Lehmann, Schuldekan, Diözese Rottenburg-Stuttgart

Tagungsleitung: Angelika Blache, Diözese Rottenburg-Stuttgart; Brigitte Muth-Detscher, Erzdiözese Freiburg

Anmeldung: Über LFB-Online mit der Lehrgangsnummer PQ8DM in LFB (kultus-bw.de)
Kirchliche Lehrkräfte melden sich bitte mit der Lehrgangsnummer PQ8DM per Email an: Kristina.Moessinger(at)zsl.kv.bwl.de

____________________________________

Ökumenischer Grundschultag: Bibelgeschichten sind Lebensgeschichten - so schwierig und so wunderbar wie das Leben

Wie man sie Kindern erzählt und was man damit anfangen kann

Donnerstag, 21. März 2024, 9.00 - 16.00 Uhr

Kath. Gemeindehaus Sachsenheim, Hirtenwiesen 158, 74343 Sachsenheim

Referentin: Dr. Martina Steinkühler, Studienleiterin im Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medien der evangelisch-lutherischen Kirche in Braunschweig Medien der evangelisch-lutherischen Kirche in Braunschweig (ARPM)

Leitung: Gabriele Karle, Schuldekanin; Diana Hughes, Schuldekanin; Karen Kittel, Studienleiterin

Tagungsbeitrag: 10 Euro

Wie schön die Tiere paarweise in die Arche ziehen. Und wie glücklich das verlorene Schaf, wenn der Hirte es auf den Schultern nach Hause trägt. - Was aber, wenn Gott zürnt und straft und Krieg führt? Wenn Menschen sterben. Und ihre Tiere? Und wie umgehen mit Wundern, von denen jedes Kind weiß: So etwas geschieht nicht!? Lehrkräfte haben oft den Eindruck, sie müssten die Bibel und Gott gut dastehen lassen. Sie überspringen, erklären, lassen aus, was schwierig scheint. Die Erfahrung zeigt: Damit kommen sie nicht weit. Müssten sie denn dann nicht auch das Kreuz verbergen? - Tatsächlich sind die schwierigsten Geschichten die ehrlichsten. Und damit die wichtigsten. Am Grundschultag geht es diesmal um die Frage: Was tun mit jenen Bibelgeschichten, die uns nicht passen? Welches Potenzial steckt darin und wie können wir es nutzen, um Kindern den Sinn christlichen Glaubens zu zeigen?

Anmeldung bis 11.03.2024 unter Schuldekanin Vaihingen-Ditzingen - Anmeldeformular (ev-schuldekan-vaihingen.de)

_____________________________________

Vom Brausen und den Flammen

Einführung in die Kunstform Landart am Beispiel „Pfingstereignis“

Dienstag, 23. April 2024, 14.30 - 17.00
Kath. Schuldekanatamt, Parkstraße 34, 71642 Ludwigsburg

Leitung: Carolin Schill und Birgit Kittl-Sierts, Fachberaterinnen für Unterrichtsentwicklung am ZSL , Regionalstelle Stuttgart
Organisation: Diana Hughes, Schuldekanin
Anmeldung bis 27.02.2024 online unter LFB-Online, Nummer: ME8K6

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Thema Landart als Form des künstlerischen Gestaltens wollen wir an diesem Nachmittag vor allem praktisch arbeiten.
Wir erschließen uns das Thema Landart im Religionsunterricht am Unterrichtsbeispiel Pfingsten im schönen Klosterpark Ludwigsburg-Hoheneck.
Im Anschluss daran erarbeiten wir eigene Umsetzungsbeispiele zu verschiedenen Unterrichtsthemen.

____________________________

Hoffnungsgeschichten des Kirchenjahres gestalten und begreifen

Dienstag, 07. Mai 2024, 14.30 - 17.00 Uhr
Gemeindehaus am Wolfsberg, Salzäckerstraße 48, 71665 Vaihingen/ Enz
GS

Referentin: Damaris Friedrich, Leiterin „Stufen des Glaubens“
Leitung: Gabriele Karle, Schuldekanin; Karen Kittel, Studienleiterin
Anmeldung bis 29.04.2024 online unter www.ev-schuldekan-vaihingen.de

Wie können wir im Religionsunterricht in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft den Gehalt der christlichen Feste (be-) greifbar machen? Wie gelingt es, Sinn und Tiefe unseres Glaubens für Kinder heute spürbar werden zu lassen?
„Stufen des Lebens“ hat zu den Festen Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Erntedank Bodenbilder entwickelt, die in der Grundschule eingesetzt werden können.
Sie laden die Kinder und uns als Lehr- und Fachkräfte dazu ein, das eigene Leben mit den biblischen Erzählungen in Verbindung zu bringen, erzählen kurz und knapp eine biblische Geschichte und ermutigen zum Weitergehen mit einem Zuspruch Gottes.
Gemeinsam werden wir an diesem Nachmittag in die Methode der Bodenbilder eintauchen. Dabei überlegen wir miteinander, wie diese Bilder in Schule und Kita eingesetzt werden können.

___________________________

Religionspädagogisches Wochenende: Nur was wir zutiefst sind, wirkt. (W. Jäger)

Das Mysterium findet im Hauptbahnhof statt. (J.Beuys)

Freitag, 07.06., 14.30 Uhr bis Samstag, 08.06., 13.00 Uhr

Gästehaus des Klosters St. Josef, Parkstraße 30, 71642 Ludwigsburg-Hoheneck

Referent: Arnd Wehner, Schuldekan, Religionslehrer, Schulseelsorger, Meditations- und Kontemplationslehrer, Mentaltrainer und Gestaltpädagoge

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Wolltest du immer schon MystikerIn sein?
Und das mitten im Alltagstrubel, ohne die Abgeschiedenheit und den Schutz von Klostermauern?
In dieser Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer werden verschiedene meditative Übungen daraufhin abgeklopft, inwieweit sie für uns mit Schule und Familie vollgestopften Menschen praktikabel und bereichernd sind.
Die 100 000 Gedanken, die du jeden Tag denkst und von denen du 99% schon am Vortag gedacht hast, kommen zur Ruhe und du machst die ersten Schritte auf dem Weg durch den Egotunnel.
Kurselemente: praktische meditative Übungen, Gebetsgebärden, Impulse zum mystischen Weg, Austausch.

Anmeldung bis 17.05.2024 unter sdaghrs.lb@drs.de

Für kath. Lehrkräfte kostenlos, für ev. Lehrkräfte fällt ein Tagungsbeitrag an.

____________________________________

Kompetent gegen rechte Sprüche!

Handlungs- und Argumentationstraining gegen rechte Aussagen

Montag, 10.06. & Montag, 17.06., 14.30-18.00 Uhr

Online

Referent*innen der Landeszentrale für politische Bildung

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Was tun gegen abwertende Parolen im Alltag? Das Handlungs- und Argumentationstraining informiert über und sensibilisiert für menschenverachtende Einstellungen, Diskriminierung und ungleiche Chancen in der Gesellschaft. Das Training vermittelt Strategien für zivilcouragiertes Verhalten in der Konfrontation mit rechten Parolen und Vorurteilen und bietet Raum, um diese einzuüben. In spielerischen Modellsituationen wird die eigene Reaktions- und Argumentationsfähigkeit ausgebaut. Menschenverachtende Argumente, politische (Pseudo-)Erklärungen und populistische Sprüche werden auf ihre emotionale Basis, ihre Wirkung und ihre inhaltliche Bezugnahme überprüft. Eigene Überzeugungen und Stärken werden für die Argumentation nutzbar gemacht.
Rollenspiele, interaktive Workshop-Elemente und Vortragseinheiten wechseln sich in dieser zweiteiligen digitalen Fortbildung ab.
Bausteine:

  • Diskriminierung & Vorurteile – Was hat das mit mir zu tun?
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Eine Gefahr für das demokratische Miteinander.
  • Was tun? Handlungs- und Argumentationstraining.

Anmeldung bis 31.05.2024 unter sdaghrs.lb@drs.de

_________________________

Hoffnungsgeschichten in der Bibel

„Wer bin ich?“ - „Was wird aus mir und der Welt?“
Solche Fragen stellen sich (nicht nur) heutige Jugendliche.

Dienstag, 13. Juni 2024, 14.30 - 17.00 Uhr
Kirchenkeller der Friedenskirche, Stuttgarter Str. 42, 71638 Ludwigsburg
Sek 1

Referentin: Dr. Annegret Südland, Studienleiterin RPI Baden
Leitung: Dr. Andreas Löw, Schuldekan; Reiner Freudenberger, Studienleiter
Anmeldung bis 06.06.2024 online unter www.ev-schuldekan-lb.de

Die Bibel eröffnet dazu Horizonte, die die eigene Identität stärken und Hoffnung für die ganze Schöpfung wecken. Im Neuen Testament kommt dabei Christus zentrale Bedeutung zu.
Wie kann diese individuelle und kollektive Hoffnung, die selbst den Tod entmachtet, uns heute erreichen? Dazu analysieren wir Bilder von Schüler/innen und suchen nach theologischen Klärungen in Bibeltexten. Wir erproben, inwiefern ausgewählte künstlerische Darstellungen das Verständnis biblischer Verse erhellen.
Dabei bleibt auch Raum für eigene Fragen und Erfahrungen.
Praktische Unterrichtsideen regen darüber hinaus dazu an, die Hoffnung in Christus mit Schülerinnen und Schülern der Sek I ins Gespräch zu bringen.

__________________________________

Wenn doch alle Prophet*innen wären …

Donnerstag, 20. Juni 2024, 14.30 - 17.00 Uhr
Online- Veranstaltung
Sek 1

Referentin: Bettina Eltrop, Wissenschaftliche Referentin beim Kath. Bibelwerk e.V.
Leitung: Silvia Trautwein, Schuldekanin; Heike Schulz, Studienleiterin
Anmeldung bis 13.06.2024 online unter www.schuldekan-bkmb.de

Die Prophetie in der Bibel ist ein schillerndes Phänomen und nicht leicht zu fassen. Nicht nur die großen Propheten und ihre Bücher (Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Amos, Jona u.a.) fallen darunter, sondern auch Elija und Elischa aus den Königebüchern, Mirjam und Mose. Im Pentateuch werden als Prophet*in bezeichnet: Debora aus dem Richterbuch, Maria und Elisabet, Simeon und Hanna, Johannes und Jesus aus dem Neuen Testament.
Und Apg 2 deutet die Ausgießung des Geistes so, dass nun alle, Jung und Alt, Männer und Frauen Prophet*innen werden.
Was bedeutet das breite Zeugnis der Bibel? Spannenderweise erhalten wir durch den Vergleich des jüdischen und christlichen Kanons und die Stellung der Prophetie darin Antworten, die ins Heute tragen: Propheten und Prophetinnen treten in krisenhaften Stellen der Geschichte Israels auf - und auch in Krisen heute ist prophetischer Geist dringend gefragt!
Bitte haben Sie zum Seminar eine Bibel dabei.

__________________________

Fortbildungen überregionaler Anbieter