Aktuelles

Stand: 14.06.2024

Bauarbeiten auf dem Klostergelände

Ab sofort ist unser Parkplatz bis Ende August nicht nutzbar. Bitte parken Sie in den umliegenden Straßen.

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Brief der vier baden-württembergischen Bischöf*innen

Brief der vier baden-württembergischen Bischöf*innen zu Pfingsten, der aktuellen Lage in der Welt und den anstehenden Wahlen: pdf

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Ökumenisches Geschenk zum Schulanfang für Erstklässler im Schuljahr 2024/2025

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart stellen für die Einschulungsgottesdienste für Erstklässler im Schuljahr 2024-2025 Leuchtarmbänder mit der Aufschrift 'Ich bin da!' zur Verfügung. Über den Bestelllink im Rundschreiben an alle Religionslehrkräfte und Pfarrämter können die Leuchtarmbänder ab dem 15. Mai bis zum 14. Juni bestellt werden. Die Abholung erfolgt ab dem 8. Juli im ausgewählten Schuldekanatamt.

Der Schulanfang ist für Kinder ein großer Schritt und für Eltern und Großeltern ein einschneidendes Ereignis. Die Zusage 'Ich bin da!' soll Mut machen für die neuen Herausforderungen, denn da ist EINER, der mit uns geht.
Damit erinnert die Aufschrift an die Zusage Gottes im Alten und Neuen Testament, kann aber auch für konfessionslose Kinder und Angehörige anderer Religionen, die - je nach Tradition vor Ort - den Einschulungsgottesdienst mitfeiern, Bedeutung gewinnen.

In ökumenischer Zusammenarbeit und unter Mitwirkung einer islamischen Religionslehrkraft sind Vorlagen für einen Gottesdienst und eine multireligiöse Feier zum Schulanfang sowie Unterrichtsideen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht in Klasse 1 entstanden, die mit dem erwähnten Geschenk verbunden sind. 

Materialien zum ökumenischen Geschenk zum Schulanfang für Erstklässler finden Sie hier zum Download:

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FRIEDEN

Hinweise, Materialien und Links für den (Religions-)Unterricht

Seit dem 7. Oktober 2023 sind Lehrkräfte durch die aktuelle Kriegssituation in Nahost noch einmal in ganz besonderem Maße gefordert: Die Nachrichten und Bilder aus der dortigen Region kommen auch bei den Schülerinnen und Schülern in Deutschland an, hinterlassen bei ihnen Spuren und Eindrücke, rufen Emotionen und Sorgen hervor, evozieren Anfragen und Anliegen und fordern auch das Angebot pädagogischer Begleitung.

Dazu möchte die folgende knappe Übersicht Hinweise, Materialien und Links für den (Religions‑)Unterricht unterstützend an die Hand geben.

Hintergrundinformationen

Hintergründe und eine wertvolle Konfliktanalyse aus friedenspädagogischer Sicht bietet die Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg auf ihrer Homepage an. Dort finden sich Zeittafeln, Hintergründe und Karten sowie Informationen zu Friedensbemühungen und Friedenspotentialen (inkl. einzelner Arbeitsblätter): 

https://www.friedensbildung-bw.de/israel-nahostkonflikt

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bietet eine profunde Übersicht über geschichtliche Hintergründe und auch tagesaktuelle Entwicklungen:

https://www.lpb-bw.de/nahostkonflikt

Die internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche, pax christi, tritt weltweit für die Förderung einer Kultur des Friedens ein und bietet auf ihrer Seite für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Hintergrundinformationen Einblicke in die Arbeit der Friedensbildung und Hinweise auf aktuelle regionale Veranstaltungen und Aktionen:

https://www.rottenburg-stuttgart.paxchristi.de/page/view/5842384906616832/Nahost

Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung in Baden-Württemberg (ZSL) bietet auf einer Sonderseite ausgewählte Hinweise auf Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien und weitere Unterstützungsangebote:

https://zsl-bw.de/,Lde/Startseite/im-fokus/im-fokus-israelkrieg

Ebenso bietet das ZSL u.a. immer dienstags und donnerstags von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine Online-Beratung  zum Umgang mit der aktuellen Situation in Israel und Gaza in der Schule an. Nähere Informationen und Link auf der hier angeführten Sonderseite (Angebot vorerst bis 14.12.2023).

Der Bischof der Diözese Rottenburg-StuttgartDr. Gebhard Fürst, verurteilt in einem Bischofswort zum Krieg in Israel den Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und ruft u.a. „zum Gebet für die Menschen in Israel auf – in ganz besonderer Weise auch für die Befreiung der Geiseln aus der Hand der Hamas“:

https://sda.drs.de/fileadmin/user_files/166/Dokumente/SDA_GHWRS/SDA_Heilbronn/Aktuelles/Bischofswort_zum_Krieg_in_Israel_2023.pdf
(Abrufbar auf der Homepage des Kath. Schuldekanatamts Heilbronn)

Ein Interview mit Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, der Leiterin der Hauptabteilung Schulen der Diözese Rottenburg Stuttgart, die mit ihrer Familie mehrere Jahre im Westjordanland gelebt und gearbeitet hat, ermöglicht einen konturierten, persönlichen Blick auf das Zusammenleben der Menschen dort – trotz aller widrigen Umstände. Das Interview kann auch gut Gegenstand einer unterrichtlichen Beschäftigung mit dem Thema sein:

https://www.drs.de/ansicht/artikel/es-gibt-keine-alternative-zum-frieden.html
(Beitrag auf der Homepage der Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Unterrichtsmaterial

Grundlegende Informationen und Unterrichtsbausteine zur Friedensbildung finden sich in der Zeitschrift Notizblock 69/2021 – Friedensbildung an Schulen.

Neben einem Leitartikel „Friedensbildung an Schulen: Grundlagen, Beispiele, Perspektiven“ von Prof. Uli Jäger finden sich dort unterrichtspraktische Materialien für die Grundschule und für die Sekundarstufe I und Ideen für einen Schulgottesdienst zum Thema „Friedensstifterin/Friedensstifter sein!“

Nähere Informationen, einzelne Beiträge und Materialien dazu auch auf der Homepage der Zeitschrift Notizblock:

https://schulen.drs.de/religionsunterricht/zeitschrift-notizblock/69-friedensbildung.html

Das RPI der Evangelischen Landeskirche in Baden und das ptz der Evangelischen Landeskirche in Württemberg haben in einer TaskCard diverse Materialien für Lehrkräfte aufgelistet, die „eigene theologische Positionierungen und punktuelle Perspektivwechsel“ ermöglichen wollen. Nach Schularten gegliedert findet sich dort auch umfangreiches Unterrichtsmaterial.

https://www.taskcards.de/#/board/0eb7e9f9-753e-43f1-86b1-a24f42da8a3a/view?token=9a426833-0c0c-4fbb-9e74-7da385b547b6

Vorankündigung

Im Frühjahr 2024 erscheint mit Notizblock 75 eine Ausgabe der Zeitschrift Notizblock, die die Begegnung mit dem Judentum und die Antisemitismusprävention ins Zentrum stellt. In Kooperation mit der Forschungsstelle Elie Wiesel an der Universität Tübingen soll es u.a. um die Frage gehen, inwieweit der Religionsunterricht zur Antisemitismusprävention beitragen kann und unterrichtspraktische Beiträge versuchen entsprechend den Ansätzen komparativer Theologie möglichst authentische Begegnung mit jüdischer Religion und jüdischem Leben in Deutschland zu ermöglichen.

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Reli alles andere als „egal“: 200 Gäste strömen zur Vernissage einer Ausstellung mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern

Am Freitag, den 10. November fand im Bürgersaal der Stadt Ditzingen die Vernissage der Ausstellung „Reli – macht Sinn. Bilder und Geschichten aus einem besonderen Schulfach“ statt. Eine Auswahl von 80 Werken aus einem Schülerwettbewerb, Äußerungen von Schüler*innen zum Religionsunterricht sowie von Religionslehrkräften verfasste Geschichten aus ihrem Unterricht werden bis Ende November ausgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten 34 Kinder und Jugendliche einen Preis.

Das Büro der Schuldekanin Vaihingen-Ditzingen und das Katholische Schuldekanatamt Ludwigsburg-Mühlacker hatten im September einen Kreativwettbewerb für Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Reli ist für mich wie …“ initiiert. Über 400 Werke aus dem Landkreis Ludwigsburg und dem nördlichen Enzkreis gingen ein. Zur Vernissage der Ausstellung am vergangenen Freitag kamen 200 Gäste, vor allem Familien und Lehrkräfte.

Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „EGAL?“, mit der die vier Kirchen des Landes Baden-Württemberg auf die gesellschaftliche Bedeutung von Religion aufmerksam machen wollen. Die Besucherzahl der Vernissage zeige, dass Religionsunterricht nicht „egal“ sei, betonten mehrere der Festredner. Nach einem musikalischen Auftakt von Kirchenmusiker Gräsle und einer Schülerin begrüßten die ausrichtenden Schuldekaninnen Diana Hughes (rk) und Gabriele Karle (ev.) die Gäste. Oberbürgermeister Michael Makurath betonte in seinem Grußwort die Verankerung des Faches in der Verfassung und die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Religionsgemeinschaften. Schulamtsleiterin Sabine Conrad bezog sich auf die Rolle des Religionsunterrichts im aktuellen Bildungsplan und Dekan Alexander König führte aus, dass die Religionen und der Religionsunterricht für den Zusammenhalt der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Der Landtagsabgeordneter Konrad Epple erinnerte sich in seinem Grußwort mit einem Schmunzeln daran, dass der Religionsunterricht das einzige Fach war, in dem er als Schüler eine Strafarbeit erhalten hatte.

Die Schuldekaninnen führten die Rolle des Religionsunterrichts als Unterrichtsfach aus, das Kindern und Jugendlichen Orientierung und Reflexionsraum für lebensrelevante Sinnfragen bietet, die Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft thematisiert und ein friedliches Zusammenleben in einer heterogenen Welt fördert. Dass viele Kinder und Jugendliche sich dieser besonderen Bedeutung ihres Religionsunterrichts bewusst sind, zeigen sowohl die ausgestellten Werke, die häufig auf symbolischer Ebene die Relevanz des Faches ausdrücken, als auch die Resonanz auf die Veranstaltung, für die viele Familien lange Wege an einem Freitagabend auf sich nahmen.

Nach diesem offiziellen Teil war es dann endlich auch so weit und die aufgeregten Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Preise und Urkunden. Im Anschluss war schließlich Zeit, bei Häppchen und Getränken durch die Ausstellung zu schlendern, den Erklärungen der stolzen Kinder und Jugendlichen zu lauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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EGAL?

Interview mit Ordinariatsrätin Augustyniak-Dürr: Die große Chance: Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)

Artikel zur Auftaktveranstaltung: "Hier wird Sprachfähigkeit trainiert und Orientierung gegeben": Diözese Rottenburg Stuttgart (drs.de)

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Verleihung der Missio Canonica auf der Comburg

Am 01.07.2023 verlieh Bischof Fürst auf der Comburg in Schwäbisch Hall den Religionslehrer*innen aus der Nordhälfte der Diözese die Missio Canonica. 

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Am Samstag, den 17. Juni 2023 pilgerten sieben Religionslehrer*innen in einem Auto von Ludwigsburg nach Obermarchtal. Unter dem Thema „Gib der Hoffnung dein Gesicht!“ lauschten wir Reden, einem Impulsreferat, einer Podiumsdiskussion, besuchten verschiedene Workshops und nahmen am abschließenden Gottesdienst mit Bischof Fürst teil. Inhaltlich gab es auch Diskussionswürdiges, aber der Tag war perfekt organisiert und wir genossen den Austausch, die Impulse, die gute Verpflegung, das Wetter und vor allem die Gemeinschaft von rund 260 Teilnehmenden. Schön wars!

 

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Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2023 der Deutschen Bischofskonferenz

Andreas Steinhöfel und Melanie Garanin erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2023 der Deutschen Bischofskonferenz für das im Carlsen Verlag erschienene Buch Völlig meschugge?!. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 177 Titeln ausgewählt, die von 67 Verlagen eingereicht wurden. Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr zum 34. Mal vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand am 25. Mai 2023 im Augustinerkloster in Erfurt mit Bischof Ulrich Neymeyr statt. 
Das Buch können Sie hier bei uns ausleihen.

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Änderung der Ordnung für die Erteilung der Missio canonica

Am 23. Januar 2023 beschloss der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz die neue „Musterordnung der katholischen (Erz-)Diözesen Deutschlands für die Erteilung der Missio canonica“, die als Voraussetzungen die Bereitschaft beinhaltet, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche zu erteilen und ein Zeugnis christlichen Lebens in Schule und Unterricht zu geben.
In der Frage der Loyalität der Lehrkräfte zu ihrer Kirche steht wie bei der neu gefassten Grundordnung die christliche Verortung insgesamt im Vordergrund, Fragen der persönlichsten Bereiche der Lebensführung sollen nicht mehr Gegenstand einer rechtlichen Überprüfung sein. Eine wichtige Änderung betrifft damit insbesondere die Lebensführung der Lehrkräfte:
„Zu einem solchen Zeugnis christlichen Lebens sind alle Religionslehrkräfte aufgefordert, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter, ihrer Behinderung, ihrer persönlichen Lebenssituation, ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.“
Damit sind z.B. eine Wiederverheiratung nach Scheidung oder das Schließen einer gleichgeschlechtlichen Ehe kein Hinderungs- bzw. Entziehungsgrund einer Missio canonica mehr.

Folgende Voraussetzungen für die Verleihung der Missio canonica umfasst die neue Ordnung.
1. a) Ein erfolgreicher Abschluss der für die Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen qualifizierenden Studien der katholischen Theologie oder 
b) die Teilnahme an einer Nachqualifikation oder berufsbegleitenden Weiterbildung.

2.    Ein erfolgreicher Abschluss des Vorbereitungsdienstes bzw. einer vergleichbaren Berufseinführung.

3.     Die volle Eingliederung in die katholische Kirche durch die Initiationssakramente Taufe, Firmung und Eucharistie.

4.     Die Bereitschaft, im Rahmen des schulischen Bildungsauftrags den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche glaubwürdig zu erteilen.

5.    Die Bereitschaft, ein Zeugnis christlichen Lebens in Schule und Unterricht zu geben.

Bischof Dr. Gebhard Fürst hat diese Musterordnung für die Diözese Rottenburg-Stuttgart bereits in eine neue, diözesane Missio-Ordnung umgesetzt. Diese wurde am 17.04.2023 durch die Bekanntgabe im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft gesetzt.

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Grenzen achten

Bausteine für den Religionsunterricht anlässlich der Veröffentlichung des Missbrauchsberichts der Erzdiözese Freiburg am 18. April 2023: Link

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Krieg in der Ukraine

Hilfreiche Links:

Verleihung der Missio Canonica 2022

Weitere 180 Lehrerinnen und Lehrer werden künftig im Auftrag des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, katholischen Religionsunterricht erteilen.

Am 2.Juli  überreichte Weihbischof Thomas Maria Renz die Urkunden während eines Festgottesdienstes in der Domkirche St. Martin in Rottenburg. Die Frauen und Männer reihen sich ein in die Reihe der fast 5.000 Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Diözese.
In einem weiteren Festgottesdienst am 17. Juli überreichte Weihbischof Thomas Maria Renz die Urkunden in der Stiftskirche St. Nikolaus auf der Comburg in Schwäbisch Hall.

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Neue Publikation zu St. Martin: „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“

St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter

Das zum Martinstag 2021 erschienene Buch zeigt den Heiligen Martin als Friedensstifter und legt damit den Schwerpunkt auf einen weniger bekannten Aspekt des Lebens und Wirkens Martins von Tours: seiner Abkehr vom Soldatendienst in der Armee des römischen Kaisers, seinem Auftreten als Streitschlichter und seinem Einsatz für Andersdenkende. Mit anderen Worten: Der neue Band zeigt den Heiligen als Vorbild für gewaltfreies Handeln, gegen den Einsatz von Waffengewalt und für ein friedliches Zusammenleben.

Zentrales Anliegen der knapp 160 Seiten umfassenden Neuerscheinung ist es, Menschen, die sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit der Martinsüberlieferung beschäftigen, neue Impulse und Ideen an die Hand zu geben, um St. Martin ein Stück weit neu zu entdecken und für die Aktualität seiner Botschaft zu sensibilisieren. Neben historischen Hintergründen werden in dem Buch darum auch pädagogische Materialien für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung gestellt.

Herausgegeben wurde der Band vom Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi, der Martinus-Gemeinschaft und dem Religionspädagogischen Institut Stuttgart.

Das Buch wird von den Herausgebern kostenlos zur Verfügung gestellt und ist in der Printversion zu beziehen über:
pax christi - Internationale Katholische Friedensbewegung
Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Postfach 70 01 37, 70571 Stuttgart
Telefon: 0711 9791-4841 oder -4842
E-Mail: paxchristi-rs(at)bo.drs.de 

Das Buch steht auch als Download zur Verfügung: Link (PDF).

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Begegnungs- und Dialogprojekt „Likrat“

In Zusammenhang mit der Bekämpfung antisemitischer Haltungen in Schulen wollen wir auf folgendes Angebot hinweisen:

„Likrat“, ein Projekt, das seit 2017 vom Zentralrat der Juden in Deutschland getragen wird, ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Thema Judentum im Peer-to-Peer-Ansatz. Durch einen Besuch eines 2er-Teams von jüdischen Jugendlichen aus der Region in einer Schulklasse, bei dem sie ihr persönliches Judentum vorstellen, wird ein unbefangenes Gespräch „auf Augenhöhe“ mit den sogenannten Likratinos ermöglicht. Likratinos sind jüdische Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren, die im Vorfeld eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen haben. Sie haben gelernt, das Judentum aus neuen Perspektiven zu betrachten und mit kritischen Fragen zum Judentum umzugehen. Diese Begegnung soll Vorurteilen und antisemitischen Ressentiments entgegenwirken, denn die Schülerinnen und Schüler lernen ein authentisches und gegenwartsbezogenes Judentum kennen. In der Klasse soll so ein offenes und niedrigschwelliges Gespräch der gleichaltrigen Dialogpartnerinnen und -partner mit ähnlichen Erfahrungshorizonten entstehen. Für eine Begegnung sollte etwa eine Doppelstunde eingeplant werden. Das Angebot wendet sich an alle Schularten, bevorzugt der Klassenstufen 9 bis 12, im Rahmen des Unterrichts in den Fächern Religion, Ethik, Geschichte oder Gemeinschaftskunde. Likrat eignet sich ebenso für Projekttage.

Ein Besuch der Likratinos in Schulklassen kann über folgende Internetseite angefragt werden: http://www.likrat.de/ (http://p.newslettertogo.com/alyrd6pz-wng416qt-57ktriqe-xb1 "Likrat")

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Neu: Broschüre "Lernentwicklung rückmelden im Religionsunterricht der Sek I"

Mit Hinweisen und fachbezogenen Formulierungsvorschlägen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen

Lernende sind auf eine regelmäßige Rückmeldung zu ihrer Lernentwicklung angewiesen. Nur dann wissen sie, wo sie stehen, was die nächsten Schritte für sie sind und welche Ziele sie erreichen können. So werden sie zu Mitgestaltern ihres Lernweges. Das gibt Sicherheit und motiviert.
In der von der Hauptabteilung Schulen / Religionspädagogische Koordinierungsstelle herausgegebenen Broschüre erhalten Sie Anregungen für eine lernförderliche Rückmeldepraxis im Religionsunterricht der Sekundarstufe I. Die Broschüre enthält außerdem Formulierungshilfen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen auf der Basis des Fachplans Katholische Religionslehre (Gemeinsamer Plan für die Sekundarstufe I, Baden-Württemberg 2016).
Die Broschüre steht als Download zur Verfügung.

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Stop Antisemitismus! Antisemitismus im Alltag kommt oft versteckt daher - lassen Sie ihn nicht durchgehen! Eine neue Webseite hilft dabei.

www.stopantisemitismus.de lautet die Adresse - ein bisher einzigartiger Zusammenschluss von bundesweiten Initiativen und Einzelpersonen gegen Antisemitismus: Lehrkräfte, Pädagogen und Pädagoginnen, Multiplikatoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter des Zentralrats der Juden und des Zentralrats der Muslime, zivilgesellschaftliche Akteure, Stiftungsvertreter und -vertreterinnen, Psychologinnen und Psychologen, Journalistinnen und Journalisten – eine Gruppe mit interreligiöser und transkultureller Kompetenz und langjähriger Erfahrung im Erkennen, Erforschen und Bekämpfen von Antisemitismus. Ins Leben gerufen wurde das Projekt im Mai 2018 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Über einen Zeitraum von einem Jahr hat die Gruppe die Inhalte für diese Website erarbeitet – mit dem Ziel, die Zivilgesellschaft für alltäglichen Antisemitismus zu sensibilisieren, zu informieren und Hilfestellung zu bieten.

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, sagte im Juni bei der Vorstellung seines Jahresberichtes: "Wenn wir uns dem Anstieg des Antisemitismus und damit auch dem Extremismus und dem Terrorismus entgegenstemmen wollen, müssen wir alle bereit sein, tiefer einzusteigen und engagiert tätig zu werden", "floskelhafte Beschwörungen ohne konkretes Tun" reichten nicht aus.

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Neue Unterrichtsmaterialien zum Download

Auf unserer Hompage finden Sie auch immer aktuelle Materialien und Handreichungen zum Download. Neu sind z.B. ein Themenheft zu "30 Jahre Kinderrechte" oder Erklärvideos zum "Fairen Handel" und "Klimawandel".

Material-Download

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Neue Handreichung: Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule

Wie kann in Schulen die Welt gemeinsam ins Gebet genommen werden? Die neue Arbeitshilfe gibt vielfältig grundsätzliche Orientierungen für Beten und Feiern im multireligiösen Schulkontext. An konkreten Modellen zeigt sich, wie ein verantwortliches Miteinander gestaltet werden kann.

Die Handreichung wurde in ökumenischer Kooperation für Schulen in Baden-Württemberg erstellt und von Vertretern aus Islam, Alevitentum und Judentum kritisch begutachtet. Sie ging allen Schulen in Papierform zu.
PDF-Datei

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Materialsammlung für Lehrkräfte zur besseren Vermittlung des Judentums in der Schule

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Zentralrat der Juden in Deutschland haben zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer eine kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule erstellt. Mehr darüber finden Sie hier.

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